Hallo Ihr lieben ungezählten Helfer, (Jagd-)Freunde und Fremde,
alle die mitgesucht, gemailt, Ideen eingebracht, telefoniert, oder einfach nur mitgehofft haben -
die Suche ist beendet.
Heute um 14.55 Uhr rief die Autobahnpolizei Recklinghausen an:
Pluto wurde in Recklinghausen auf der A2 totgefahren.
Viel mehr weiß man nicht, dh. es wurde kein schwerer Verkehrsunfall gemeldet. Das Halsband mit "Pluto" und meiner Tel.nummer erleichterte den Beamten die Haltersuche, so daß ich zügig informiert werden konnte.
Das ist alles unendlich traurig, ich darf mir nicht vorstellen, was mein kleiner Freund für Panik durchgemacht haben muß, daß er in nichtmal 48h vom Dortmunder Süden bis Recklinghausen gerannt ist! Schauerlich!
Jeder Hundeführer weiß, daß im Zuge der Jagdausübung Schreckliches passieren kann. In dem Moment, wenn man den Hund von der Leine läßt, nimmt man die Gefahr in Kauf, daß ein wehrhaftes Stück Schwarzwild den Hund verletzt, ein Auto, andere Hunde oder schlechte Schützen. Das ist anders.
Da tut der Hund das, was er liebt und wofür er bestimmt ist und er tut's gemeinsam mit seinem Führer.
Aber daß ein Tier solche Todesangst durchstehen muß, wie Pluto zuletzt, ist unglaublich grausam.
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Eines liegt mir am Herzen, deshalb möchte ich das nochmal sagen.
Vielleicht nützt es irgendwann einem anderen Hund:
Ein Tier, bzw. einen Hund, der ganz offensichtlich große Angst hat,
kann man nicht fangen, indem man ihm nachläuft!!
Und wenn's tausendmal gut gemeint ist - man kann als Fremder echte Angst nicht mit Worten beruhigen! Der vertraute Mensch ist nicht da! Für den Hund wird die (scheinbare) Bedrohung nur immer größer, kommt immer näher - und er rennt immer weiter...
Bitte denkt daran, wenn Ihr mal in eine solche Situation kommt.
Stoppt den Verkehr, entschärft irgendwie die Situation, haltet Abstand - und seht, daß auf schnellstem Wege der Mensch herbeikommt, dem das Tier vertraut.
In diesem Sinne -
von Herzen Dank für Eure Bemühungen!
Nici Paar