Hi,
ich schließe mich Kila da mal an, weil von Hill`s bin ich auch nicht überzeugt. Ich muss aber gestehen, dass ich mich noch nicht sehr intensiv mit Katzennahrung beschäftigt habe und mich daher von der Empfehlung von Alternativen zurück gehalten habe.
Im Bereich Hundeernährung kenne ich mich schon recht gut aus nund da weiß ich, dass proteinreduzierte Kost bei erhöhten Leberwerten einiges ändert. Wie das aber auf Katzen umzusetzen ist, weiß ich nicht, da der Proteinbedarf bei Katzen ja höher liegt, als bei Hunden.
Für Hunde gibt es sehr gute Alternativen auch bei Trockenfutter und ein spezielles Diätfutter kann gut umgangen werden.
Sehr wichtig ist da auch die Proteinquelle. Ein gutes Futter muss nicht unbedingt extrem teuer sein, aber hochwertige (ungepanschte) Zutaten/ Proteine beinhalten. Diese sind dann um einiges besser zu verwerten.
( so erreichte ich bei meiner Bullterrierhündin Kira mit einem vergleichsweise, günstigem Trockenfutter binnen einem halben Jahr viel bessere Leberwerte, als mit dem teuren Diätfutter 11,5 % Protein. Obwohl der Proteingehalt hier zwar bei 17 % lag. )
Vom Preis her auch ein ordentlicher Unterschied : Diätfutter = 7,5 kg = 35 EUR die Alternative hat bei 12 kg den gleichen Preis gehabt.
LG
Angie
PS.: Der Kater meiner Mutter hatte vor 3 Jahren auch Struvit und zusätzlich noch Oxalat. Fast zwei Wochen lang war an Urinabsatz nicht, bzw. kaum möglich und musste täglich wg. Katheder zum TA. Mit allen möglichen Diätfuttersorten war nichts zu machten (egal, ob Trocken oder Nass, er fraß es nicht und ging zum absoluten Futterstreik über). Seither bekommt er sein Futter extrem mit warmen Wasser verdünnt. Das mag er, nach anfänglich, leichten Probs, sogar so sehr, dass er sein Futter stehen lässt, wenn er mal nur die verdünnte Soße weggeschlabbert hat. Und dann reicht einfach wieder ein ordentlicher Schuß Wasser, damit er auffrißt.
Seither hatte er keine Probleme mehr mit dem Wasserlassen.