#1

Hundemalaria

in Fragen und Beratung rund um die Tiere 05.04.2008 18:51
von anne (gelöscht)
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Hundemalaria nicht unterschätzen

Kaum sind die ersten Sonnenstrahlen draußen, ist es auch schon wieder soweit. Unbemerkt befallen Parasiten unsere Haustiere. Besonders gefährlich ist die durch die Auwaldzecke – auch Braune Zecke genannt - übertragene Hundemalaria. Diese Krankheit verläuft unbehandelt immer tödlich. Noch gibt es keinen wirksamen Impfschutz gegen Babesiose wie die Krankheit in Fachkreisen heißt. Die Erreger - Babesien - gelangen über den Speichel der Zecke in den Blutkreislauf des Hundes und vermehren sich dort explosionsartig.

Die Hundemalaria hat sich bei uns in den letzten Jahren dramatisch verbreitet. Ernst zunehmende Anzeichen dieser Krankheit können sein: Mattigkeit, Lethargie bis Apathie, Appetitlosigkeit, hohes Fieber, blasse bis gelbliche Schleimhäute sowie dunkelrot bis grünbraun verfärbter Urin bis hin zu Bewegungsstörungen. Deswegen sollte jeder Hund nach einem Zeckenbiss mit diesen Anzeichen vorsorglich zum Tierarzt. Frühzeitig erkannt, lässt sich die Erkrankung gut behandeln. Auch Spot-on Präparate zur Vorbeugung werden von vielen Ärzten empfohlen.

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LG Anne

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#2

RE: Hundemalaria

in Fragen und Beratung rund um die Tiere 05.04.2008 23:20
von Kiraundco • Stamm User | 1.745 Beiträge

Hi ihr,

hier gibt es noch weitere Infos zu diesen Biestern, die im übrigen auch an warmen Wintertagen direkt wieder aktiv sein können:

http://www.zecke.de/
http://www.zeckeninfo.de/zecken/index.html

LG
Angie


www.easydog.de
die clevere Alternative rund um den Hund

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#3

RE: Hundemalaria

in Fragen und Beratung rund um die Tiere 28.07.2008 19:28
von Ally (gelöscht)
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Mein Nicky hatt Babesiose vor zwei Jahren... es hat ihr knall hart erwischt und wir hatten wirklich einen Schuztengel für ihn, der ihn überleben lassen hat.

Das Problem besteht wohl darin, das es zum Einen nicht immer alle Anzeichen gibt (wir hatten Gelbsucht, dunkelbraunn Urin und vergrößerte Milz, sonst nichts) und die Ärzte oft einfach nicht schnell genug reagieren.

Bei uns war das auch das Problem, immer die Frage "kommt der Hund aus dem Süden?" daer das icht kommt würde erst mal auf alles Behandelt und gesucht nur nicht auf Babesiose...
Letztendlich mussten wir erst darauf bestehen das er "Imizol" bekommt weil die Tests darauf zu lange gedauert hätte...
Hätten wir das nicht, wäre er gestorben!

Also wenn der Verdacht besteht (und es gibt viele gute Internetseiten und Foren zu dem Thema) sollte man darauf bestehen...

Spot-On präperaten helfen nicht wirklich (Nicky hatte in dem ja Frotline und zwei Zecken, eine war der Überträger) sondern nur ein Halsband gegen ZEcken und "Kribbelmücken" namens "Scalibor" welches auch im Süden viele eingesetzt wird!
Es ist ungiftig für den Menschen und hält bis zu einem halben Jahr!
zuletzt bearbeitet 28.07.2008 19:30 | nach oben springen


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