Hi Mirca!
Machen wir die Antwort kurz: "NIX!"
Mein Großer ist mit allen möglichen Tieren aufgewachsen. Er hat Geburten genauso live mitbekommen, wie den Tod. Insofern mute ich ihm eine ganze Menge zu, auch was die Verantwortung angeht. Diese Erfahrungen empfinde ich auch als wichtig für ein Kind. Genauso dass mein Kind weiß, dass das Schnitzel oder Hähnchen vom Metzger nicht irgendeine billige "Ware" aus der Tiefkühltheke ist, sondern von einem Tier stammt, dass dafür sein Leben gelassen hat (möglichst auch in entsprechend würdevoller Art und Weise).
Allerdings habe ich auch festgestellt, dass die Interessen gerade bei Kindern durchaus auch mal wechseln können. Und genau das finde ich auch wichtig. Wir wären nicht das was wir wären, wenn wir es nicht "ansatzweise" als Kinder ausprobiert hätten. Dazu gehören Stimmungs- und Ansichtswechsel und dabei kommt ein Tier i. d. R. zu kurz, weil es nicht mehr so interessant ist. Das Kind ist dann m. E. nach einfach überfordert.
Und was ich von manchen "tierlieben" Kindern halte, die den ganzen lieben Tag über ihren Hamster durch die Gegend tragen, dazu spar ich mir jetzt mal den Kommentar.
Insofern: Verantwortung tragen bei den täglichen Aufgaben, z. B. Füttern, Reinigen, etc. - ja! Aber mit der klaren Vorgabe: Für das Tier trage ich als Erwachsener die 100%ige Verantwortung. Mein Kind hilft mir dabei, so gut es kann.
LG
Thomas