Huhu!
Also, jetzt muss ich der Conny doch mal widersprechen. Ich denke mal, jedes Tier ist das anders, vielleicht aber auch nur meins.
Unser Kastrix ist ebenfalls in "Freiheit" aufgewachsen, als wir noch mitten im Wald wohnten. Das Schlimmste was passieren konnte, war entweder so ein schwarzer Bolz aus der Nachbarschaft, ein Marder, ein Fuchs und einmal auch unser Hahn!!
War lustig anzugucken!
Auch wir sind dann zurück nach Dortmund gezogen und direkt in eine Dachgeschosswohnung. Der Kater war auch nur noch in der Wohnung und kam damit prima klar. Das Einzige war, dass er liebebedürftiger war. Einmal ist er auf's durch das Fenster auf's Dach, das war es dann auch.
Dann sind wir ins 1.OG gezogen. Theoretisch wie praktisch hätte der Kater die Möglichheit gehabt, über einige Vordächer rein und raus zu kommen. Er war einmal auf dem Vordach und hat da gepennt. Das war's! Wir sind davon ausgegangen, dass er viel zu viel Schiß hatte oder was auch immer.
Als wir dann ins Haus gezogen sind, dauerte es ungefähr 3 Wochen. Dann kam der Kater mit den Hunden mit in den Garten, guckte hier und da, lief aber quasi bei Fuß. Als er dann die erste Nacht draußen war, hat er alles gegeben: 5 Mäuse, 2 Ratten lagen fein säuberlich zur Strecke gebracht auf der Terrasse
. Keine Ahnung, woher er die Biester geholt hat, er hat danach aber auch 1 1/2 Tage gepennt.

Will damit sagen, das Mausen hat er nicht verlernt und er ist auch gerne wieder draußen. Er kam aber auch prima damit klar, als er in der Wohnung war und auch wenn er gekonnt hätte: Er wollte nicht!
@Patti
Vermutlich hat das jetzt nicht unbedingt geholfen. Aber schaffe den Tieren vielleicht ein paar Alternativen. Vielleicht musst du mehr Zeit mit ihnen verbringen, vielleicht kaufst du ihnen einen Kratzbaum oder du bringst ihnen einfach an einigen Stellen ein Brett an der Wand zum Kratzen an.