#1

junger Beagel mit Gehwegplatte im Kanal entsorgt

in Allgemeines Arche90 e.V. - Forum 14.10.2009 15:30
von Kiraundco • Stamm User | 1.745 Beiträge

Hallo ihr,

es ist noch gar nicht lange her, dass im Dortmunder Kanal ein kleiner Jack Russel ertränkt wurde.
Dieses Schicksal hat jetzt auch ein junger Beagel in der Gemeinde Bederkesa erleiden müssen.

http://www.laborbeaglehilfe.de/sam.htm
http://www.laborbeaglehilfe.de/swf/02_sam.swf
http://www.nordsee-zeitung.de/Home/Regio..._pageid,17.html
http://www.nordsee-zeitung.de/cms_media/...097_111Sam2.jpg


Gestern lese ich, dass zwei Frauen 13 Welpen brutal getötet haben. ( gern stelle ich den Bericht/ Link dazu auch ein)
Ich habe ein mördermäßige Wut im Bauch. Und obendrein hinzu kommt noch, dass solche Tierquäler immer vergleichsweise milde bestraft werden. (die beiden Frauen haben noch nicht mal ein Tierhalteverbot ausgesprochen bekommen, sie leben ja von den Tieren).
Da frage ich mich, warum bekommt dann ein jeder, der betrunken Auto fährt seinen "Lappen" weggenommen???? Da wird auch keine Rücksicht drauf genommen, ob er eine Familie mit seinem Führerschein ernährt. Und das ist auch richtig so, das jemand, der verantwortungslos und betrunken fährt, ganz empfindlich bestraft wird !!!
Aber warum immer alles so lasch gehandhabt wird, wenn es um Tiere geht, werde ich niemals verstehen können.

LG
Angie


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#2

RE: junger Beagel mit Gehwegplatte im Kanal entsorgt

in Allgemeines Arche90 e.V. - Forum 14.10.2009 15:34
von Kiraundco • Stamm User | 1.745 Beiträge

Hi,

hier noch der andere Artikel, indem es um die 13 Welpen geht ....

Quelle: http://www.gelnhaeuser-tageblatt.de/loka...sen/7679523.htm

Welpen getötet: Bewährungsstrafe

14.10.2009 - GELNHAUSEN

35- und 50-Jährige Brachttalerinnen gestern vor Gericht

(maw). Mit Bewährungsstrafen von einem Jahr und zwei Monaten für die beiden Angeklagten beendete Richterin Petra Ockert vor dem Gelnhäuser Amtsgericht einen Prozess gegen zwei 35- und 50-jährige Frauen aus Brachttal. Staatsanwältin Juliane Thierbach warf ihnen in ihrer Anklageschrift vor, im Januar zwölf von insgesamt 14 neugeborenen Hundewelpen grausam getötet zu haben.

Der Sachverhalt, wie er sich gestern vor Gericht darstellte: Im Februar wurden die Frauen nach einer Anzeige beim Veterinäramt zu der Tat befragt und zeigten sich sofort geständig. Die beiden Frauen führten die Veterinäre zu der Stelle im Garten, wo sie die Tiere begraben hatten. 13 Welpen wurden daraufhin ausgegraben und im Veterinärmedizinischen Institut Gießen obduziert. Dabei wurde festgestellt, dass eines der Tiere bereits tot geboren wurde, alle anderen wurden durch stumpfe Schläge auf den Schädel getötet.

Entgegen der Aussage der Angeklagten, die neugeborenen Hunde zuvor mit einem Bolzenschussgerät betäubt zu haben, konnten die Mediziner jedoch keine Spuren für die Anwendung eines solchen Geräts finden. Vielmehr hatte die Angeklagte die Tiere, wie sie freimütig eingestand, mit den Köpfen gegen eine Mauer geschlagen. Sie habe aus Angst, die Tiere noch lebend zu begraben, sicher gehen wollen, dass die Welpen wirklich tot seien, sagte die 50-jährige Angeklagte aus.

Beide Frauen gaben übereinstimmend an, die Tiere getötet zu haben, da der Unterhalt für die ursprünglich 14 Welpen von ihnen nicht aufzubringen sei. Ausführlich schilderten die Brachttalerinnen die schlechten wirtschaftlichen Verhältnisse auf dem landwirtschaftlichen Betrieb der Jüngeren. Außerdem seien die Tiere alle sehr schwach gewesen und die Mutter der Welpen hätte fast keine Milch gehabt. Sie seien beide davon ausgegangen, dass die jungen Hunde ohnehin voraussichtlich gestorben wären, versuchte die 50-jährige Angeklagte ihre Tat zu begründen.

Einen Welpen ließen die Frauen bei der Hündin der 35-jährigen Angeklagten. Vater der Welpen war der Rüde der 50-jährigen Nachbarin, die die Tiere schließlich tötete. Da der Hund chemisch kastriert worden war, seien beide davon ausgegangen, dass die Hündin nicht schwanger werden könne, beteuerten die beiden Frauen. Um so überraschter seien sie gewesen, als sie die 14 Welpen gefunden hätten, sagte die 50-Jährige aus. Sie beharrte bis zum Schluss der Verhandlung darauf, die Tiere mit dem Bolzenschussgerät, mit dem sie gewöhnlich die Stallhasen tötet, vorher betäubt zu haben. Auf die Idee, das Veterinäramt einzuschalten oder die Tiere im Tierheim abzugeben, seien sie nicht gekommen, räumten beide Angeklagten ein. Sie beteuerten aber mit Nachdruck, dass sie ihre restlichen Tiere gut versorgen würden und dass ihnen die Tat inzwischen Leid tue. Den guten Zustand der andern Haustiere bestätigten auch die Vertreter des Veterinäramtes. Dank dieser Aussage verzichtete Richterin Petra Ockert in ihrem Urteil auf ein Tierhaltungsverbot, das den Angeklagten den weiteren Betrieb der Landwirtschaft erschwert hätte. Damit hätte sich die wirtschaftliche Lage der beiden, ebenso wie bei einer Geldstrafe, noch erheblich verschärft, begründete die Richterin.

Petra Ockert warf den beiden Angeklagten aber vor, keine Gefühle für das Leid von Tieren zu haben und diese nur als Kosten oder Nutzenbringer zu betrachten. Sie verurteilte sie wegen der grundlosen Tötung eines Wirbeltiers in zwölf Fällen zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten. Da beide Angeklagte nicht vorbestraft sind, wurde die Strafe für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt.


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#3

RE: junger Beagel mit Gehwegplatte im Kanal entsorgt

in Allgemeines Arche90 e.V. - Forum 14.10.2009 19:13
von Sumpfgurps (gelöscht)
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Mir schmeckt gerade mein Abendessen nicht mehr.....
Mir fallen zig Bezeichnungen für solche Leute ein, aber eine Liste von Beleidigungen helfen auch nicht.

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#4

RE: junger Beagel mit Gehwegplatte im Kanal entsorgt

in Allgemeines Arche90 e.V. - Forum 15.10.2009 01:11
von vergisses (gelöscht)
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Nunja, es gibt Gebiete auf dem Land, wo "überschüssige" Welpen und Kitten
immer noch so entsorgt werden und da diese Halter sich auch selten für Tierschutz
interessieren und noch seltener am PC sitzen und lernen anders zu denken, wird sich
daran auch sooo schnell nichts ändern. Für diese Art der Geburtenkontrolle
gibt es da überhaupt kein Unrechtsbewußtsein. Und da wird auch immer noch
fest daran daran geglaubt, daß kastrierte Katzen keine Mäuse mehr jagen.
Man kann sich den Mund noch so fusselig reden, wenn man weg geht,
schütteln die den Kopf über soviel Dummheit und machen weiter !
Da hilft nur Dranbleiben !
Traurig und wütend macht mich das auch immer - jedes Mal, besonders der kleine Sam
tut mir schrecklich leid, was für ein beschi.... viel zu kurzes Leben und dann noch sowas !
Hoffentlich kann man dem Täter diese Schandtat nachweisen !!
Ich wünsche ihm jedenfalls die miesesten Albträume die es gibt
und ein ebenfalls nicht so friedvolles Ende !

Von Herzen Lucy

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#5

RE: junger Beagel mit Gehwegplatte im Kanal entsorgt

in Allgemeines Arche90 e.V. - Forum 15.10.2009 20:10
von Emmi27Do (gelöscht)
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Hi
Man kann leider zu beiden Fällen nix mehr sage..mir bleibt eifach nur die Spucke weg...
Man sollte das gleiche mit diesen Menschen mache!!!!!!!!

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#6

RE: junger Beagel mit Gehwegplatte im Kanal entsorgt

in Allgemeines Arche90 e.V. - Forum 16.10.2009 02:25
von Taiga (gelöscht)
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Bäh! Sowas widerliches. Solche Menschen die so etwas mit Tieren machen, sind nicht ganz dicht. Ich find es abartig. Einfach nur ekelig und erbärmlich. Mir fehlewn einfach die worte, bei solchen würd meine Faust doppelt so sprechen...ehrlich...Pfui...

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#7

RE: junger Beagel mit Gehwegplatte im Kanal entsorgt

in Allgemeines Arche90 e.V. - Forum 19.10.2009 17:30
von Sunny (gelöscht)
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Ich kann einfach nicht begreifen wie jemand zu so etwas fähig sein kann..

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