Hallo !
Am Freitag fiel mir auf dem Hinweg beim Spaziergang mit meinem Hund im Gras ca. 2m neben dem Weg
ein braunes Fellbündel auf. Da ich zwei Wochen zuvor mit meinem Nachbarn fast an dieser Stelle ein
abgelegtes Kitz gefunden hatte, ging ich davon aus, dass es sich um dieses Kitz handelt und die Ricke
wieder zurückkommt. Auf dem Rückweg hab ich das Tierchen genauer angesehen und stellte Fliegenbefall
und einen aufgeblähten Bauch fest. Beim Nähergehen konnte ich sehen, dass es nicht atmete. Daraufhin
habe ich den Jagdaufseher verständigt, der SOFORT erschien und wir haben gemeinsam das arme Wesen
geborgen . Es war bereits ungefähr einen Tag und er hat es in einer Wanne zum "entsorgen" mitgenommen.
Er erklärte mir, dass es sich um Schmalwild (also ein Jungreh vom letzten Jahr) handelt, dass dem Aussehen
nach eindeutig vertrocknet sei. Da ich das sehr schlimm finde, hab ich ihn gefragt ob es helfen würde, wenn
die Anwohner im Wald Tränken aufstellen würden, was er verneinte !!!
Stimmt das so, oder könnte man Tiere retten indem man sie mit Wasser versorgt ?
Es gibt auch einen ziemlich guten Dachsbestand da, die ich mit ihrem Nachwuchs schon beobachtet habe.
Wird denn noch genau festgestellt, woran das Reh gestorben ist ? Immerhin gehen wir da alle mit unseren Hunden
ständig spazieren und manche Infektionen könnten sich ja übertragen, wenn an dem toten Tier geschnüffelt wird.
Er sagte dass das Gras und alles andere Fressbare zu sehr ausgetrocknet sei um zu überleben .
Was hat die Natur sich dann dabei gedacht ?
Ständig, denke ich daran und wie ich helfen könnte, gibt es eine Möglichkeit ?
Ich traue den Jägern nicht !