Hallo Freunde,
Ich habe in den Nachrichten gehört das ein sog. ''Tierhasser'' unterwegs ist. Er hat es vorallen Dingen auf Katzen und Hasen abgesehen. Als ich das hörte war ich natürlich schockiert, meine Katze ist ja ein Freigänger.
Also hier habe ich noch mal die Erste Hilfe regeln aufgelistet!
Meiner Meinung nach haben diese Leute kein Respekt vor der Natur, Tiere sind doch was wunderbares!
ERSTE HILFE:
Erste Kontaktaufnahme
Wenn man sich einem verletzten Tier nähert, sollte man daran denken, daß Tiere
unberechenbar sind, wenn sie Schmerzen, Angst oder einen Schock haben. Viele Besitzer sind in Notfallsituationen schon von ihrem eigenen Tier gebissen worden. Beim Annähern sollte man daher möglichst ruhig und behutsam auf das Tier einsprechen und auf plötzliche Situationen gefaßt sein. Eine Decke kann bei schwer einschätzbaren Situationen gute Dienste leisten: Man kann sie zur Not über das Tier werfen und es darin einwickeln. Ist das Tier bewußtlos und sind Verletzungen zu befürchten, kann man die Decke vorsichtig unter das Tier ziehen und sie dann mit einem Helfer wie ein Sprungtuch spannen. So vermeidet man, daß man durch Zupacken den Zustand des Tieres verschlimmert.
Prüfung der Lebensfunktionen
Bei einem bewußtlosen Tier kann man mit einfachen Mitteln den Zustand überprüfen:
Zunächst aus der Distanz auf Atembewegungen achten, sprich das Heben und Senken des Brustkorbs
Prüfen, ob das Tier auf Ansprache reagiert.
Prüfen des Kreislaufzustandes: Man hebt die Oberlippe an und drückt mit dem Finger auf das Zahnfleisch. Innerhalb von zwei Sekunden sollte sich die Stelle wieder rosa färben, andernfalls hat das Tier vermutlich einen Kreislaufschock erlitten.
Den Puls fühlt man beim Tier an der Innenseite des Oberschenkels, den Herzschlag kann man in Höhe des Ellenbogens am Brustkorb spüren.
Man kann mit einer Taschenlampe in die Augen leuchten: Die Pupillen müssen sich daraufhin verengen, wenn das Tier noch zu retten sein soll.
Sind weder Pupillenreflex noch Anzeichen für eine Atmung und Herzschlag vorhanden, ist das Tier bereits tot. Reagieren jedoch die Pupillen noch, sollte sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen werden.
Wiederbelebungsmaßnahmen
Ziel ist, die Sauerstoffversorgung der wichtigsten Organe wiederherzustellen. Dazu muß sowohl die Atmung als auch der Blutkreislauf funktionieren. Dazu muß sowohl die Atmung als auch der Blutkreislauf funktionieren. Geht bei einem leblosen Tier stets nach dem A-B-C-Schema vor:
A = Atemweg
Öffnet das Maul und zieht die Zunge nach vorne. Seht in den Rachen und entfernt Fremdkörper, Schleim oder Erbrochenes, um die Atemwege freizulegen. Katzen können dazu auch an den Hinterbeinen festgehalten und kopfüber hochgehalten werden (JEDOCH NICHT BEI VERDACHT AUF WIRBELSÄULENSCHÄDEN!).
B = Beatmung
Sind die Atemwege frei, kann man das bewußtlose Tier beatmen. Zieht hierfür die Zunge nach vorn, schließt die Schnauze mit der Hand und streckt den Hals. Beatmet das Tier durch dessen Nase (evtl. mit einem vorgehaltenen Tuch). Beatmet etwas alle 3 Sekunden und achtet darauf, daß sich der Brustkorb hebt, aber nicht zu sehr wölbt.
C = Circulation (Kreislauf)
Prüft den Herzschlag an der seitlichen Bustwand und den Puls an der Innenseite des Oberschenkels. Seid Ihr sicher, daß ein Herzstillstand vorliegt, solltet Ihr eine externe Herzmassage vornehmen. Dazu legt Ihr eingefaltetes Tuch unter den Brustkorb des Tieres und legt Ihr Eure linke Hand flach auf den Brustkorb, etwa in Höhe des Ellenbogens. Danach preßt Ihr in schneller Folge fünf- bis zehnmal MIT ZWEI FINGERN der rechten Hand auf Eure Linke, um das Herz wieder zum Schlagen anzuregen. Beatmet das Tier jeweils ein- bis zweimal, bevor Sie den Herzschlag kontrolliert und ggf. erneut massiert.
Wenn möglich, sollte man vorher beim Tierarzt anrufen, ist die Praxis nicht besetzt, befindet sich auf dem Anrufbeantworter sicher die Angabe des zuständigen Notdienstes. Tierärztliche Kliniken sind rund um die Uhr erreichbar. Wenn beim Tierarzt bekannt ist, daß man kommt, kann dort alles für die Notfallversorgung vorbereitet werden.
Tierarzt aufsuchen:
Man sollte niemals alleine zum Tierarzt fahren, es sei denn, das Tier ist in einem sicheren Behälter verwahrt.
Gelähmte Tiere sollten auf einem Brett gelagert werden, um weitere Schäden für das Rückenmark durch Bewegung der Bandscheibe zu vermeiden.
Man trägt die Katze am besten mit dem Nackengriff und hält dabei die Hinterbeine mit der anderen Hand gut fest. Sehr widersetzliche Katzen lassen sich oft nur unter großer Vorsicht mit Hilfe einer übergeworfenen Decke in den Korb setzen.
Quelle: http://www.loetzerich.de/