In dem gaaaaz extremen Winter 1978/79 hatten wir auch Temperaturen bis -25Grad
und der Winter dauerte sehr lange. In diesem Winter haben wir inu nserer Siedlung
frisches rohes Fleisch in kleineren Stücken im Garten auf glatte Flächen gelegt,
auf denen die Tiere gut landen konnten. Ab dem zweiten Tag wurde tatsächlich das
tote Fleisch angenommen. Und es wurden sogar Plastikwannen mit lebenden Mäusen
für Greifvögel, natürlich auch Eulen, aufgestellt und auch in die Wälder getragen.
Dass diesen Winter noch nichts initiiert wurde versteh ich auch nicht. Lediglich ein Hinweis,
dass man vorsichtig fahren soll, weil die Greifvögel ausgehungert sind und sehr unvorsichtig jagen.
Ich habe hier auf der Schneefläche leckeres Mäusefutter ausgestreut und es sind tatsächlich Krallenspuren
von jagenden Greifvögeln zu sehen. Ob sie Erfolg haben, weis ich natürlich nicht. Aber so
locke ich die Mäuse raus und vielleicht hilft es den Vögeln ! Da sollten die Jäger wirklich
langsam was unternehmen, sonst könnte man wirklich glauben, sie wären froh, wenn die
Konkurrenz verschwindet ! Ich wohne hier drei Meter vom Wald entfernt und bin auch sehr besorgt
über die Entwicklung diesen Winter ! Als hätte die Notlage hier keine wirkliche Bedeutung .
Übrigens : Es gibt keine dummen Fragen - Nur dumme Antworten ! 
Und : Wer nicht fragt, kriegt keine Antworten !