Hallo Ihrs,
ich hab in den letzten 2 Tagen ziemliche Probleme damit gehabt ins Netz zu kommen, daher erst jetzt diese Infos.
Der aktuelle Stand sieht wie folgt aus:
- die Untersuchungsergebnisse liegen vor. Es hat so lange gedauert und es wurden 2 Untersuchungen eingeholt, da die Art der Verletzung sehr ungewöhnlich ist.
Also - ich versuch das jetzt mal in Kurzform hier wieder zu geben.
Das Eselbein weist nur hinten eine Verletzung auf, d.h. vorne an dem Bein ist die Wunde nicht schon wieder zugewachsen, sondern da war nie eine. Das Gummiband ist nur hinten eingewachsen. Wie das geschehen konnte, kann nur vermutet werden. Die wahrscheinlichste Ursache sieht Hannover darin, dass mit dem Gummiband mal eine Art Polsterung am Bein befestigt war und das Gummiband dann hinten eingewachsen ist und von vorne irgendwie nach hinten geschnackt ist - wobei die Polsterung dann abfiel und beide Gummibandstränge nun hinten lagen.
Die Verletzung wird sowohl von Arnsberg als auch von Hannvoer auf einen Zeitraum von ca. 3-4 Wochen datiert.
Da Frau R. eine Bescheinigung des Hufschmieds beigebracht hat, dass bei dem Esel noch 4 Wochen vorher alles in Ordnung war, wird dieser Zeitrahmen dadurch bestätigt.
- Für das Kamerunschaf, das letztes Jahr die Räude hatte, liegt dem Vet-Amt die Bestätigung einer Tierärztin vor, dass die Erkrankung behandelt und abgeheilt ist.
- Für Stroh und Heu liegen dem Vet-Amt Bestätigungen des Bauern vor, dass er dieses in angemessenem Umfang geliefert hat.
Da diese Belege vorliegen, gibt es keine rechtlichen Handhaben, Frau R. die Tiere sofort zu entziehen, da der Gesetzgeber vorschreibt, dass immer das mildeste Mittel zur Abwendung der Mängel benutzt werden muss.
Alle Bußgelder wegen der Ordnungswidrigkeiten hat Frau R. immer gezahlt.
Wegen des Esels hat das Vet-Amt ein Strafverfahren eingeleitet, wobei es jetzt vom zuständigen Richter abhängt, was er daraus macht.
Ansonsten werden natürlich die Kontrollen weiterlaufen.
Tschüssi,
Heike